
Japan hat den Kauf von Drohnen im Wert von 69 Millionen US-Dollar in den Verteidigungshaushalt für das Haushaltsjahr 2026 aufgenommen, um seine Flotte von Apache-Hubschraubern zu ersetzen, wie aus vom japanischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Dokumenten hervorgeht.
Laut Defence Blog beschreibt die Haushaltslinie ein „UAV mit großer Reichweite“, ein System, das in der Lage ist, Überwasserschiffe und andere Ziele auf große Entfernungen zu erkennen und die notwendigen Informationen zu sammeln, damit Kommandeure die Lage auf dem Gefechtsfeld und die direkte Feuerkraft bewerten können.
Die türkische Drohne Bayraktar TB2S und die israelische Drohne Heron Mk II sind die beiden UAVs, die von den japanischen Verteidigungsbehörden getestet und bewertet wurden. Beide verfügen standardmäßig über Angriffs- und elektronische Kampffähigkeiten, wodurch eine Bewaffnung im Rahmen dieser Budgetlinie wahrscheinlich ist.
Neben den beiden Hauptkandidaten umfasst das Szenario auch weitere Optionen, wie SUBARU, das bereits unbemannte Systeme für die GSDF produziert hat und im Dezember 2023 einen Vertrag über etwa 660 Millionen Yen für eine Studie zu einem multifunktionalen VTOL-UAV unterzeichnete und sich damit als potenzieller inländischer Kandidat positioniert.
Gleichzeitig ist die Gray Eagle 25M, die modernisierte Variante der MQ-1C von General Atomics, eine weitere Plattform, die theoretisch die Anforderungen erfüllen könnte. Unabhängig davon, welche Plattform ausgewählt wird, scheint der Plan darin zu bestehen, die Panzerabwehrhubschrauber AH-1S Cobra der GSDF und die Kampfhubschrauber AH-64D Apache schrittweise außer Dienst zu stellen und deren Feuerkraft sowie Aufklärungsmissionen auf Mehrzweck- und Angriffs-UAVs zu übertragen.
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